Japanischer Garten

Der Garten des zusammenfließenden Wassers (japanisch: 融水苑Yūsuien) ist ein japanischer Garten und befindet sich als Teil des Erholungsparks Marzahn im gleichnamigen Berliner Ortsteil.

Der Garten wurde 2003 feierlich eröffnet. Er entstand als Projekt im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Tokio. Der Gartendesigner, Professor und Zen-Priester Shunmyō Masuno (枡野 俊明Masuno Shunmyō) plante seit 2001 den Garten (Yū Sui En) und den Pavillon (Nyo Sui Tei), die gemeinsam eine in sich geschlossene Gesamtanlage bilden. Wie zusammenfließendes Wasser soll der Besucher in der Verschmelzung der Elemente Harmonie finden. Japanische Gärten versuchen die Fülle und Schönheit der Natur in einem Garten zu vereinen und zu visualisieren. Die Gärten sind Orte des Schweigens und des Schauens und bilden eine Art Freiluftkirche.

Der Garten gliedert sich in drei Teile, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft symbolisieren. Das Wasser ist das Leitmotiv der Gärten. Die Quelle bildet ein Wasserfall, von dem aus das Wasser durch einen Rasen fließt. Dieser Wasserlauf symbolisiert den Lauf der deutschen Geschichte, bevor der Bach in einen kleinen Teich mündet, der die Gegenwart widerspiegelt. Daneben steht ein Pavillon als Ausdruck der Gegenwart, aus dem man auf einen Steingarten blicken kann, der als Zen-Meditationsgarten angelegt ist und für die Zukunft steht. Er ist der Hauptgarten des japanischen Gartens und wurde im Stil eines Trockengartens (Kare-san-sui)errichtet. Der Kies wird jeden Tag frisch geharkt.

[Quelle: Wikipedia.de]